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Volltext: Monatszeitschrift I (1898 / Heft 4 und 5)

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zu sagen „geSt0hlen" werden. Das Werk hatte anfangs den Erfolg 
nicht, der ihm hätte zukommen müssen. Seine ganze Eigenart wurde 
nicht verstanden, bot es doch nichts, was an den gemeinen Publicums- 
geschmack, an den Chic der Pariser Witzblätter oder an die steif- 
leinene Classicität der Werke officieller Kunstvertreter erinnerte. Dann 
entschwand Grasset der Öffentlichkeit wieder für einige Zeit. Er schloss 
sich ein, arbeitete ohne Unterlass, las und studirte mit einer Energie 
ohnegleichen, und zwar nicht etwa Dinge, die nur speciell den Kreis 
seiner künstlerischen Thätigkeit berührten, bewahre, ihn beschäftigen 
die Arbeiten grosser Geister aller Zeiten, daher denn auch seine weite 
Anschauung über Kunst. W Nie hat er sich an Künstler-Cliquen, bei 
denen Unselbständige I-Ialt und Unterkunft suchen, angeschlossen. 
Immer gieng er, wie ausnahmsweise geartete Menschen es ja stets 
thun, seine Wege allein. Deshalb ist er auch er selbst geblieben. 
Soll eine Sparte seiner Thätigkeit berührt werden, die reichlichen 
Stoff für eine eigentliche Abhandlung böte, so muss ausser dem geist- 
reichen und unglaublich fruchtbaren Illustrator in erster Linie der
	        

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