MAK

Volltext: Monatszeitschrift I (1898 / Heft 4 und 5)

 
Die in derber Zickzackornamentation dazu gestimmten Bögen sind 
eine Arbeit des Bildhauers Spira. Derselbe hat auch die in der Nord- 
westecke der Halle in einem Erkervorsprung aufsteigende Wendel- 
treppe nach der Zeichnung des Grafen Wilczek ausgeführt. Der 
Grabstein daneben, aus dem XV. Jahrhundert, gehört der Familie der 
Poitzenfurter an, aus der Radstädter Gegend. An den Wänden herum 
sind ausserdem folgende alte Kunstwerke angebracht: Zweimal 
der Einzug Christi in Holzsculpturen des XV. Jahrhunderts vom 
Bodensee; eine Gruppe der Frauen unter dem Kreuze, ein Holz- 
schnitzwerk der Ulmerschule aus dem XV. Jahrhundert und aus der- 
selben Zeit ein Ecce homo in alter Fassung aus der Augsburger 
Schule und eine grosse, bleierne Wandlaterne aus Köln. Der Durch- 
zug, der die schwere Balkendecke tragen wird, stammt aus dem 
Schloss Biebersburg in Ungarn, ist 10 Meter lang, 60 Centimeter 
breit und 70 Centimeter hoch; die beiden Sturzträger der einen Seite 
sind Figuren des XIV. Jahrhunderts aus Florenz, das Paar der 
entgegengesetzten Seite darnach ergänzt. An den Bogenöffnungen ist
	        

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