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Volltext: Monatszeitschrift I (1898 / Heft 8)

Roth und Weiss den Grundaccord zu bilden pflegen. Und noch 
Eines ist zu beachten: der farbige Decor hebt sich immer vom 
Goldgrunde ab; das Gold- 
ornament sitzt immer auf 
nacktem Glas. 
Ich muss hier meine 
Anzeige abbrechen. Aber 
selbst diese flüchtigen An- 
deutungen sind wohl im- 
stande, die Reichhaltigkeit 
und den bedeutenden Wert 
des in dem „Glaswerke" 
gebotenen Materiales vor- 
zuzeigen, dessen bildlicher 
und textlicher Inhalt eine 
breite, reiche und solide 
Grundlage zu weiteren 
Studien und Darstellungen 
der Production orientalischer 
Ernailgläser bilden wird. 
Das k. k. Handelsmuseum 
hat sich, wie schon vor- 
dem, auch diesmal als ein 
glücklicher Herausgeber er- 
wiesen. Der farbenfrohe und 
formenreiche Orient lieferte 
ihm das Material zu den 
Publicationen der kera- 
mischen Objecte und des 
monumentalen Teppichwer- 
kes. Die erste musste sich 
mit einfachem Lichtdruck 
begnügen, die zweite zog 
die Handcolorirung zu Hilfe, 
bei dem Glaswerke wurde 
direct zum Farbendrucke 
gegriffen. Die grosse Sorg- 
Beßbß- Privßbßsiu falt und keine Mühe scheu- 
ende Arbeit hat aber auch 
ein Werk zustande gebracht, das zugleich die jetzige Höhe der 
Reproductionskunst bezeichnet.
	        

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