MAK

Volltext: Monatszeitschrift II (1899 / Heft 1)

Max R. v. Spaun, Glas im Genre 
Tiffany 
 
Zelezny, dessen Hand man 
an vielen Gegenständen der 
Ausstellung begegnet, sogar 
an der zierlichen Statuette 
einer Bacchantin, welche 
beweist, dass der rasch in 
den Vordergrund Getretene 
nicht bloss auf das Oma- 
rnentale angewiesen bleiben 
wird. Nein, das öster- 
reichische Schnitzmesser 
wird auf keinen Fall in die 
Rumpelkammer wandern. 
Das Streben der 
Museumsleitung, einheimi- 
sches Talent womöglich zu 
einheimischer Kunstweise zu 
wecken oder in der Bethäti- 
gung seines Selbständigkeits- 
 
R. Hammel, Decorirtes 
Glasgefäss 
triebes zu fördern, ist ein hervorstechender Zug der jetzigen Aus- 
stellung. In so kurzer Frist können natürlich nur Anfange zu Tage 
treten, aber diese Anfänge sind mitunter voll Zukunft. Sind doch selbst 
 
Ziergefässe aus Glas und Steingut, in vergoldeter Silberrncntirung 
unseren Kunstfreunden die Gläser im Genre Tiffany, wie sie jetzt_ Max 
Ritter von Spaun in Klostermülde (Böhmen) herstellt, eine Über- 
raschung. Die grossen fliessenden Formen, die auf Pflanzenblüten
	        

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