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Volltext: Monatszeitschrift II (1899 / Heft 1)

solche Anklang, was nicht wenig sagen 
will), sein Aschenbecher und seine Blumen- 
etagere in Bronze (von Karl Radetzky), 
sein Kissen und anderes für den vielge- 
wandten Ludwig Nowotny, haben Auf- 
merksamkeit erregt. Bei den Interieurs, wo 
er aus dem Vollen schaffen kann, werden 
wir ihm wieder begegnen. Für die Lauf- 
bahn Hammels ist diese Ausstellung ent- 
scheidend geworden; er ist, wie man 
sagen könnte, eine der „Anregungen" der 
Museumsleitung. 
Natürlich ist bei allem modernen 
Streben und Nachstreben das gute 
Alte nichts weniger als vernachlässigt. 
Künstlerische Epochen, die selbst 
etwas Eigenes sind, schaden einander 
niemals. Jede einzelne Weise be- 
hauptet sich individuell und bleibt ein 
Genuss und eine nach wie vor ge- 
suchte Belehrung. Bezeichnend genug 
dafür ist die Thatsache, dass die 
Wiener Firma Friedrich Otto Schmidt, 
welche mehr als irgend eine andere 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Glasvase nach französischem 
Original, ausgeführt in der 
k. k. Fachschule zu Stein- 
schönau 
gethan hat, um modernes und modernstes Kunstgewerbe nach 
Österreich einströmen zu lassen, zugleich die bedeutendste Leistung 
 
Keramische Erzeugnisse von Ernst Wahliss 
auf dem Gebiete der Nachbildung bietet. Sie hat nämlich den Sitzungs- 
saal im ersten Stock in die vollständige Reproduötion des prächtigen
	        

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