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Volltext: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 2)

  
Laubensäulchen von Bauernhäusem im Söll- und Leukentbal: in Tirol 
Während der Oberinnthaler Bauer, einzig dem 
Feldbau und der Viehzucht obliegend, stets bangend 
um seinen wertvollsten Besitz, die Stallungen des Viehes, 
die Futter-räume so nahe als möglich dem Wohnbau 
angliedert und seine Wohnräume, die er dauernd nur in 
der Musse des Winters, als Wärmendes Obdach auf- 
sucht, an Zahl möglichst 
um Heizmaterial zu erspar 
 
Laubensäulchen von Bauemhiusem 
im Söll- und Leukenthale in Tirol 
einschränkt und ihnen - 
en - thunlichst wenige und 
kleine Fenster gibt, hat die 
in alter Zeit im Lande vor 
dem Arlberg und namentlich 
im Rheinthale weitverbrei- 
tete und hochblühende textile 
Hausindustrie dazu geführt, 
dass der Bauer, um mög- 
lichst viele helle Räume zu 
gewinnen, auch bei kleine- 
ren Häusern auf die un- 
mittelbare Nähe von Stall 
und Futterhaus meist ver- 
zichtete, und dass er, um 
in den oberen Räumen 
des Hauses gewerbefleissige 
Mieter beherbergen zu 
können, fast immer zwi- 
schen Erdgeschoss und 
 
Glcckenthürmchen 
von einem Bauem- 
hause der Unterinn- 
thaler Type
	        

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