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Volltext: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 8)

Frank Brangwyh, „wohlthätigkeiW 
die allein sein Name in England bekannt wurde. Und heute, wo er wieder 
zu seiner ursprünglichen Farbenpracht zurückgekehrt ist, findet er in 
England die ihm gebürende Anerkennung nur unter den wahren Künstlern; 
das Publicum weiss wenig von ihm, will nichts von ihm wissen. 
Brangwyns lange Seereisen hatten ihm seltene Gelegenheit geboten, die 
Grossartigkeit der Natur und der elementaren Kräfte zu beobachten. Als 
Seemaler drang er zuerst durch. Von x88g bis 1891 war sein Name derart 
mit den eben erwähnten grauen Meeresstudien identificirt, dass sein Auftreten 
als Colorist nach seiner Rückkehr aus der Türkei eine wahre Revolution für 
die verständigen Besucher der Royal Academy-Gallerie war, wo er eine Serie 
von Skizzen „Von der Schelde zur Donau" ausstellte. Der Farbenreichthum 
seiner ersten Arbeiten, denen man niemals viel Aufmerksamkeit gewidmet 
hatte, war schon ganz vergessen.
	        

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