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Volltext: Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 6 und 7)

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Krämers haben einen eigenen Reiz, denn er ist eine naive Seele, in der eine besonde 
von künstlerischer Frömmigkeit ruht. Er ist voll biblischer Stimmung und alles] 
wird ihm zum Gleichnis. Die heiligen Stätten regen freilich dazu an. Diese merkwü 
Bodenbildungen, die mitunter an die Photographien todter Landschaften aus dem 
erinnern, diese Menschen, die noch heute die Profile von damals im Gesiehte u: 
Stickereimotive von damals an den Kleidern haben, dieses kanaanitische, midiani 
gibeonitische Element, dieses Veilchenblau der moabitischen Berge, dieses Goldge 
jordanvegetation an der Taufstelle Christi, diese Schafherden von Fettschwänzei 
denen noch immer der „gute Hirt" mit dem Lämmlein in den Armen geht - es is' 
immer lebendige Bibel. Der Künstler hat in Aquarell und Tempera viel vor 
Stimmungszauber und der „PatriarchenlufW dieser Gegenden festgehalten. Es ist S: 
brand darin und Geßimmer von blauen Himmelsreflexen in unzähligen Sandkrystall 
dass die Wüste einem Meere gleich den Himmel wiederspiegelt. Das optische Phäi 
beschäftigt ihn mitunter auch in ganz modern naturforscherischer Weise. Auf 
Aquarell von Baalbek hat er zum Beispiel mit grosser Virtuosität den Effect v: 
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