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Volltext: Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 11)

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er plötzlich von 
Paris und überzwei 
Jahre hörte man 
nichts mehr von 
ihm. Er hatte sich 
dem künstlerischen 
Steingut zugewen- 
det. Scheinbar war 
dieser Entschluss 
ganz plötzlich ge- 
kommen, aber er 
war ganz allmäh- 
lich in ihm gereift. 
Jean Ciaäxgiiäikligielfxjzlgulrgii dem Auf der Weltaus- Jean Carries, Kopf eines schlafenden 
g stellung von 1888 Ki"deS(S"i"ze"g) 
_ hatten ihn die ja- 
panischen Töpfereien auf das lebhafteste interessirt; er hatte sie immer 
von Neuem betrachtet, er suchte sie in der Folge in den Privatsammlungen 
wieder auf, nahm sie liebevoll in die Hände und sprach mit Freunden oft 
von diesen köstlichen Erzeugnissen ostasiatischer Kunst mit ihren sonder- 
baren Färbungen, ihrer weichen Oberfläche und ihren besonderen Formen. 
Er träumte davon Ähnliches zu machen, aber mit matter Oberfläche, 
der Glanz der japanischen Glasur störte ihn.Ein Zufall bringt seine Sehnsucht 
zum plötzlichen Entschluss. Er fragt seinen Freund Grasset, wo man die Erde 
finde, aus der man Gefässe in der Art der 
japanischen mache. Grasset meint, man finde 
sie hie und da, zum Beispiel in Fontainebleau, 
jedenfalls könne ihr gemeinsamer Freund 
  
  
Jean Carries, Brustbild eines schlafenden Kindes (Steinzeug) Jean Carries, Der Komödiant, Bronzebüste 
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