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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 1)

 
A. Canciani, Beleuchtungskörper und Lawntennisspieler. Bronzen, ausgeführt in der Kunst 
Arthur Krupp in Berndorf 
Jirzgiesserei 
verdienen ernstere Beachtung. Diegetriebenen Kupferarbeiten Georg Klimts, 
Franz Siegls, Nikolaus Stadlers behaupten ihren Rang. Die Kleinigkeiten 
Peter Breithuts sind gesucht. Die Bronzen von Dziedzynski und I-Ianusch 
oder Kellermann, vor allem aber jene von Kalmar sind feste Nummern aller 
Winterausstellungen, wie anderseits in Silber die trefflichen Nachbildungen 
und Originalarbeiten Bannerts, oder in Holz die Arbeiten Zeieznys und 
Haiders (Bozen). Im Silber sind übrigens die Firmen Klinkosch und 
Alfred Pollak nach wie vor die massgebenden. Bei Klinkosch ist ein 
mehr historischer Zug; übrigens wird man weder die hellenisirende 
Jardiniere mit ihrem zierlichen Figurenfries, noch das grosse Mittelstück mit 
freistehenden Figuren und üppigen Pflanzenranken unterschätzen. Anderes 
zeigt mehr moderne Regungen oder doch Anregungen. Bei Pollak überwiegt 
die modische Art, mischt sich aber mitunter unorganisch mit historischen 
Elementen, wie bei einem Leuchterpaar, über dessen gothischem Fusse 
Stamm und Arme sich aus drahtartigen Ranken zusammenwinden. Die 
Goldschmiede bringen wenige, aber auserlesene Sachen, meist kleineren 
Masstabes. Der vegetabilische Schmuck ist besonders bevorzugt. Bei Rozet 
und Fischmeister sieht man die Pflanzenmotive in discretprächtiger Weise 
aus kleineren Diamanten zusammengesetzt. Auch Vogelformen sind da en 
miniature aus ein paar Perlen und farbigen Steinen componirt. Dazwischen
	        

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