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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 3)

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Schauspielerantlitz im 
Lederschurz mit acht 
Arbeitern um die Wette 
schafft- wurde mir der- 
selbe klar, in Rohlfs 
Heim, dem grünum- 
wachsenen Cottage in 
Norwood Avenue in 
Buffalo. Hier ist jedes 
Stück seine Arbeit und 
jedes steht am rechten 
Platz für den richtigen 
Zweck. So vieles konnte 
erst hier zur rechten 
Geltung kommen, zum 
Beispiel die Tellerstän- 
der, welche an den 
„Mouldings" (Bilder- 
leisten) aufgehängt wer- Ausstellung in Bulialo, Theetisch: aufgeklappt, 
den_ Das sind Leisten, von Kilian Brothers ä Sornrna, New-York 
welche hier allgemein 
in den Wohnungen angebracht werden, um Bilder daran mittels Drähten 
aufzuhängen und das Nägeleinschlagen zu vermeiden. Rohlfs hängt seine 
Tellerständer direct daran und mit dem bunten, aus alten Colonialwohn- 
stätten stammenden Tellern besetzt, kommen sie so selbstverständlich zur 
Wirkung, dass man sich 
wundert, sie nicht früher 
und überall zu finden. 
So geht es mit vielen 
der Rohlfschen Möbel. 
Während Rohlfs Ar- 
beiten vollständig auf 
unbeabsichtigter, dem 
eigenen Geschmacke 
und Bedürfnisse ange- 
passter Erfindung be- 
ruhen, so lehnt sich der 
Missionsstil Joseph P. 
Mc. Hughs bewusst an 
bestimmte Motive an. 
I-Ierr Mc. Hugh aus 
New-York hat in Buffa- 
lo mit dem „National 
  
 
Ausstellung in Buffalo, Sitzbank von Kilian Brothers k 
Somma, New-York Arts Club" ausgestellt
	        

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