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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 3)

handlung darbieten, und 
zwar auf keinem ande- 
ren Gebiete mehr, als auf 
dem der Porträtmalerei. 
Wir wollen nun die 
auffallenden Vorzüge 
ihrer Arbeiten betrach- 
ten, und um dabei gründ- 
lich zu verfahren, wollen 
wir sie in separaten 
Rubriken behandeln: als 
Porträtmaler, Land- 
schaftsmaler und Genre- 
maler. Als Porträtisten 
sind sie besonders her- 
vorragend und da steht 
an der Spitzejohn Lave- 
ry, dessen Name heute 
in Paris, Wien, Berlin, 
Brüssel und Rom so gut 
klingt, als bei uns. 
Worin besteht der 
Erfolg seiner Porträts? 
Er stützt sich auf eine 
furchtlose Directheit 
und eine Schaustellung 
jener schnellen, tech- 
nischen Macht, welche 
Ausflüchte und Kunst- 
griffe mit dem Pinsel 
verschmäht. Lavery 
steuert gerade auf sein 
Ziel los, ohne Umwege, 
und niemals verfehlt er 
seine Wirkung. In der 
Composition eines Por- 
träts ist er glänzend; 
alles ist gedrängt, bün- 
dig, und nie wird Zeit 
verschwendet mit unnöthigen Details. Mit starker, sicherer Hand charakterisirt 
er die Persönlichkeit des Modelles und sein Pinselstrich ist bei aller Breite 
John Lavery, Po rträt
	        

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