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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 3)

eine Glasur wieder mit einer 
anderen Farbe, von der er fühlt, 
sie wird eine schöneWirkung her- 
vorbringen. Die ungemischte 
Farbe wird applicirt und die Wir- 
kungen der vielfachen Über- 
malungen ergeben die tiefsatten, 
warmen Töne und auch die - 
man kann sagen - atmosphäri- 
sche Wirkung in den zarten Nu- 
ancirungen. Neuestens producirt 
Volkmar auch leicht decorirte 
Ware, aber dasselbe feine Gefühl 
für Farbe und Stimmung charak- 
terisirt ihn auch hier, die deco- Ausmuung in Summ 
rative Malerei wird bei ihm zuerst dunkelrothbraune Rook- 
auf den rohen Thon angelegt und Wood 13mm" Ciminna" 
dann kommt die Grundfarbe. Da- 
Ausstenungin Buffakh durch mischen sich beide und die feine, mystische Wir- 
dunkßlrolhbraune Rookj kung der verschwommenen Zeichnung und der sich in 
wand Pomn" Cincinna" die Grundfarbe auflösenden 
Farben und Formen der 
Decorationen werden erreicht, welche die 
Volkmar-Waren zu so ungemein fein empfun- 
denen Kunstobjecten stempeln. Die Formen ent- 
sprechen der Farbengebung an Einfachheit, 
jede vorstehende Decoration, selbst horizontale 
Ringe sind vermieden. Nur glatte Grundformen 
findet Volkmar in Harmonie mit seinen Farben. 
Herr Charles Volkmar war ursprünglich 
Landschafter und hat in Paris unter Bary 
und I-Iarpigni studirt. Damals schon hat er 
die ersten Versuche in der Töpferei unternom- 
men um, bei seiner Heimkehr nach Amerika, 
etwa zehn Jahre zurück, sich mit voller Energie 
darauf zu werfen, eine seinem Kunstgefühle 
entsprechende amerikanische Specialität der 
Töpferei zu schaffen. Neuestens bewirkt er auch 
besondere Effecte, indem er statt Säuren Oxyde 
verwendet. Volkmar ist übrigens auch ein sehr 
tüchtiger Landschafter, der in keiner unserer 
Akademie-Ausstellungen fehlt. 
unter der gemeinsamen Alässteuung der Ausstellung in BuFfalo, dunkelrolhbraune 
„National League of mineral Painters" befan- Rggkwgod ponery, cindnnat; 
  

	        

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