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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 4)

ganz Geometri- 
sches und scheint 
auch sonst streng 
und kräftig, wie in 
einem dreiteiligen 
Paravent, an dem 
besonders der ab- 
gebildete Rand- 
streifen, in rotem 
und blauem Knöt- 
chenstich auf brau- 
nem Tuch, hervor- 
zuheben ist. 
Von Professor 
Behrens in Darm- 
stadt sind Fische, 
zwischen Wellen- 
linien weiss in 
Weiss ausgeführt, 
da, ein reizender 
Entwurf und eine 
sehr mangelhafte 
Ausführung; unter 
dieser leidet auch 
seine Bettgarnitur 
mit originellen 
Durchbrüchen. So 
schlecht sollte man 
aber überhaupt 
nicht arbeiten. Ein 
gestickter Behang, 
hauptsächlich in 
Lila und Violett, 
eine verzweifelte Frau darstellend, wäre aber auch in besserer Ausführung 
kaum erfreulich. 
Von G. von Bellersheim in Darmstadt wäre noch ein Stück zu erwähnen, 
das wir hier in Abbildung bringen: eine Decke mit Aufnäharheit in Tuch und 
Samt, graublauer Grund mit lichtgrauen Linien und Blüten in zweierlei 
Lila, im ganzen fein gestimmt und von grosser einfacher Zeichnung _ dann 
von Walther Magnussen in München eine Decke aus grauem Tuch mit rost- 
braunen Linien und grünblau schillernden Pfauenaugen. 
Entwürfe von Gussmann, ausgeführt von Marg. Angermann, zeigen 
zum Teil eine gesunde, altbäuerliche Kraft der Formen- und Farben- 
empfindung; der Maler Fritz Rentsch in Leipzig, der sich seit einiger Zeit 
Ein modernes Teelokal in London
	        

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