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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 6 und 7)

Girard de Roussillon (cod. 254g) 
gehöhten Felsen, welche lebhaft an die auf dem Flügel des Genter Altars mit 
den Einsiedlem erinnern, sieht man in dem klaren Wasser nah und fern 
schon auf der Fahrt begriffene, braune, mit Gold gehöhte Schiffe. Nur das 
Schiff des Gottfried von Bouillon befindet sich noch rnit ihm und seinen 
vornehmsten, treßlich angeordneten Gefährten von mannigfaltigen Motiven 
am Ufer, wo höchst lebendig bewegte Männer noch beschäftigt sind, 
Koffer hinein zu schaffen. Die edelste Veranschaulichung des ritterlichen 
Geistes mit der überraschendsten Naturwahrheit in allen Teilen macht die 
Miniatur zu einer der schönsten, welche es geben möchte." 
Hiermit sind jedoch nicht alle Vorzüge dieses Bildes gekennzeichnet; 
es erübrigt noch, die Meisterschaft in der Behandlung der Perspektive, 
die sich hier bemerkbar macht, gebührend hervorzuheben. Ähnliches gilt 
auch von den landschaftlichen Darstellungen in dem durch noch reicheren 
Bilderschmuck ausgezeichneten „Girard", und dies sowohl mit Rücksicht 
auf die grösseren Bilder, wie insbesondere rücksichtlich der reizenden 
kleineren Miniaturen, die - in der Regel je drei an der Zahl -- den Haupt-
	        

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