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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 11 und 12)

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Vergoldung und Email bedecken auch G. Framptons „St. George", bei 
welchem die Farbenwirkung noch durch ein Onyx-Postament erhöht wird. 
Sowohl bei diesem Werke, wie bei der schon erwähnten Statuette von 
Gilbert lässt sich einwenden, dass die übertriebene Pracht des Materials das 
Interesse von der Behandlung des Sujets ablenkt. Bei Dervent Wood 
dagegen, einem noch jungen Bildhauer von ungewöhnlichem Talente, kann 
man die Diskretion in der Wahl des Materials kaum genug loben. Bei seiner 
Büste „Une Bretonne" hat er zwei I-Iolzarten und Zinnblech mit exquisitem 
Geschmacke verwendet. Letztere Substanz dient nur für die Kopfbekleidung, 
während der leichte Farbenunterschied zwischen Buchen- und Teakholz 
das Fleisch vom Gewande trennt. Hier thut die polychrome Behandlung 
dem bildhauerischen Charakter keinen Abbruch und hilft sogar ihn hervor- 
zuheben. 
Unter den Werken der Bildhauerkunst, welche praktischen Zwecken 
angepasst sind, wäre ein figuraler Bronze-Türklopfer von Harry Bates und 
die Emailarbeiten (Beleuchtungskörper, Kassetten etc.) von Alexander 
Fischer zu erwähnen. Letzterem ist die Renaissance jenes wichtigen Kunst- 
zweiges - der „SmaltoWArbeiten - zu verdanken. Er ist höchst er- 
folgreich, wo es sich um Verzierung kleinerer Panneaux auf silbernem 
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