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Volltext: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 11 und 12)

Mervyn Lzwrence, Das Gebet 
 
werke sein soll! Aber 
der Künstler muss mit 
seinen Sinnen die ge- 
schlechtliche Schönheit 
des Modells empfinden, 
um ein Werk von wirk- 
lich künstlerischem 
Werte zu schaffen, wel- 
ches den Beschauer 
nicht vollständig kalt 
lassen soll. Es dürfte 
wohl kaum einen leben- 
den Künstler geben, der 
den greisen G. F. Watts 
an Adel und Reinheit 
der Empfindung über- 
trifft. Alle seine Ge- 
mälde haben einen aus- 
gesprochen erzieheri- 
schen und religiösen 
Zweck. Aber Watts ist 
eben ein wahrer Künst- 
ler, und sowohl seine 
Gemälde, als auch seine 
 
Mervyn Lawrence, Feenzauber 
nur zu spärlichen Skulpturen tragen dieses Kennzeichen eines tiefen, leiden- 
schaftlichen Verständnisses der menschlichen Form. So zum Beispiel seine 
„Psyche" ein Akt von einer zarten Keuschheit, welcher selbst bei der 
personilizierten Prüderie nicht Anstoss erregen kann. 
Anlässlich einer von vielen jungen englischen Bildhauern besuchten 
Debatte über die Ursachen der Unpopularität der Skulptur in England hatte 
ich vor kurzer Zeit das Vergnügen, über diesen Punkt, das ist über die 
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