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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 1)

Grösse) 
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dene Darstellungen eines von Teichrosen überwucherten Karpfenteiches, dessen Schatten- 
und Lichterspiel er in aller Plötzlichkeit des Augenblicks gleichsam stenographisch notiert. 
Meisterhaft ist ferner eine viereckige Waldwiese, auf die einige unsichtbar bleibende 
Bäume vom Beschauer her ihre sichtlich wachsenden Nachmittagsschatten werfen. In 
einem grossen Gemälde („Letzte Sonnenstrahlen") füllt er einen lichten, bleichstämmigen 
Wald mit dem dünnsten Sonnenschein, den man sich denken kann. Diese Dünnheit von 
Luft, Licht und Wasser ist überhaupt sein eigenster Zug. Der Counenssche Saal ist im 
Gegenteil ein Schauplatz des Robusten, Mörtelhaften. Auch hier werden nur die Farbe 
und die Verhältnisse der Dinge gegeben. Der Raum und Schein. Aber die Zusammen- 
stellung dieser Bilder lässt erkennen, dass darin ein Fortschreiten stattfindet. Einige braune, 
saftige Bilder („Gehölz", „alte Eiche") erinnern noch an Rousseau. Einige grosse, gold- 
braun und goldgelb gemischte Herbststücke zeigen dann die eigene Note des Meisters
	        

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