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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 2 und 3)

sich II Säle und Hallen 
nebst drei kleineren 
Räumen, die von der 
kirchlichenundprofanen 
Kunst der gotischen Zeit 
in Anspruch genommen 
werden. Vier von diesen 
Sälen sind mit alten 
Original-Plafonds ein- 
gedeckt, darunter der 
prachtvolle spätgotische 
Plafondausdembischöf- 
lichen Schlosse Ober- 
haus bei Passau. Es 
folgen zwei WaHen- 
hallen, eine grosse und 
eine kleine, und mit 
a dem anstossenden 
, Raume, der nach der 
bekannten Dachauer- 
Decke Dachauer-Saal 
genannt wurde, beginnt 
die Periode der Renais- 
sance, die wir in den 
sechs anschliessenden 
Sälen weiter verfolgen. 
Auch hier finden wir 
bis auf das Fugger- 
Stübchen Original-Pla- 
fonds, während die 
Wände zum grossen 
Teil mit Gobelins be- 
deckt sind und Möbel 
sowie kleinere Skulp- 
turen und Prunkgeräte 
aller Art die über- 
quellende Fülle einer 
Zeit charakterisieren, die 
in ihrem Kunstschaffen 
unerreicht in der christ- 
Bayerisches Nationalmuseum in München. Aufstellung Vischefscher liehen Kultur des Abend_ 
Originalwerke im Dachauer-Saal 
landes dasteht. Mit den 
zwei Sälen des Kurfürsten Ferdinand Maria (1651 bis 167g) beginnt 
der Übergang zur Barocke. Die Reihe der der profanen Kunst gewidmeten 
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