MAK

Full text: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 4)

of Women Binders. London. grünes Maroquixx 
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erinnern schliesslich an Balkendecken von Renaissancesälen, mit grossen, 
schweren Einteilungen und ornamentalen, ja mit farbigen Szenen aus- 
gemalten Füllungen. Ein Rollingefscher Einband zu Schillers Gedichten in 
Folio, braunes Maroquin, von Koechlin entworfen, hat tatsächlich Malereien 
von Geiger. Ein anderer Rollingefscher Prachtband (Hausbrevier von 
Miramar, 1860, entworfen von Koechlin) ist braunes Maroquin, mit Messing- 
beschlägen und elfenbeinernen Reliefköpfchen. Diese architektonische 
Weise kommt daher, weil eben hauptsächlich Architekten die Entwerfer der 
Bucheinbände waren. Buchbinderisch dachten die wenigsten, ebenso wenig 
als tischlerisch oder glaserisch. Wenn sie Zeichnungen für Buchdeckel ent- 
warfen, mussten diese erst von handwerklicher Seite für die kleinen 
Stempel umstilisiert werden. Dabei konnte natürlich das ewig Richtige, das
	        

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