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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 8 und 9)

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auf den Trägern der un- 
vergleichlichen einzig da- 
stehenden Umfriedung des 
St. Ignatius-Altares bei den 
Kandelabern sitzen und an 
denselben auf- und nieder- 
Hatternfk Und dieses herrliche 
Gitter, ein wahres Wunder- 
werk der Bronzetechnik, ist 
zweifelsohne das Vorbild 
gewesen für die durch- 
brochenen und reichskulpier- 
ten steinernen Prachtgeländer 
der Gala-Treppen in den 
Palais Kinsky und Liechten- 
stein", im Mirabellschloss 
und im Schlosse zu Salzburg, 
sowie für die etwas derber 
gestalteten im Eugen'schen 
Winterpalais. 
Wappenträger wie jene 
auf dem Delsenbaclfschen 
Blatte begegnen uns auf 
römischen und genuesischen 
Palästen häufig. Die Originale 
am Palaste selbst sehen 
einigermassen anders aus. 
Bei dem Anblicke dieser 
mächtigen Männer- und 
Frauengestalten, welche auf 
hochaufgebauten wuchtig- 
gegliederten Sockeln sitzend, 
riesige Kronen über nicht 
minder grossen Wappen- 
schildem mit dem Reichs- 
adler, dem Wappen und dem 
Monogramrne des durch- 
lauchtigen Erbauers halten, 
denken wir nicht an ältere 
Werke ähnlichen Charakters 
" Abbildung Perspect. Fig. LX. Be- 
schreibung bei Deseine, Rorne moderne, 
Leiden 17:3. S. 244 ff. 
"' Abbildungen s. bei Niemann, 
a. a. O. 
Lambris im "Gelben Saal"
	        

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