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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 10)

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starken Emotionen 
versetzte Über- 
tragung althollän- 
discher Land- 
schaften wirkt. Er 
ist von hollän- 
discher Abkunft. 
Wie verwandt un- 
sere amerikanische 
„tonal School" mit 
den Holländern und 
Barbizonisten ist, 
hat Ranger durch 
eine von ihm im 
Lotosklub vor eini- 
gen Jahren arran- 
gierte Ausstellung 
bewiesen, in der 
er an die hollän- 
dischen Land- 
schaften die Barbi- 
zonisten und dann 
die jetzigen ameri- 
kanischen Stim- 
mungsmaler reihte. 
Von Bogert stehen 
mir leider derzeit 
keine Photogra- 
phien zur Ver- 
fügung. Er gehört 
aber in die vor- 
derste Reihe un- 
serer Landschaften Sein Hauptquartier ist East-Hampton in Lang-Island 
am Ozean. 
Hier sei auch gleich noch einer unserer vornehmsten Marinemaler 
genannt, der weniger die Küste als den Ozean selbst mit seiner Wellen- 
pracht sich für den Pinsel auserkoren hat. Es ist F. K. M. Rehn. Er gehört 
nicht eigentlich zur „tonal School", sondern hält sich direkter an die Natur 
als jene, malt aber mit grosser Virtuosität und feinem Gefühl für Farbe die 
ozeanische Welt. Sein blauer atlantischer Ozean mit der Pracht der hellen, 
sich überstürzenden Wellen ist stets von machtvoller und echter Wirkung. 
Auch er hat Europa schon oft besucht. In Lyme haben sich noch zwei sehr 
jugendliche, aber hoch talentierte Maler an Ranger angeschlossen: die 
beiden Brüder Reynold und Gifford Beal. Der erstere ist ebenfalls vor allem
	        

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