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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 10)

Nebel, durch die die 
Sonne bricht, immer 
Sonne, aber keine 
Glut, nur licht- 
freudigesEmptinden 
scheint uns aus 
seinen Bildern ent- 
gegen und so sonnig 
waren seine Kunst 
und sein Wesen, 
dass er sich auch 
neidloser Anerken- 
nung unter seinen 
Kollegen zu erfreuen 
scheint. 
Noch sei der 
sehr vornehmen, auf 
das Figurale und 
Dekorative gerich- 
teten Kunst Robert 
Reids gedacht und 
nur mit Namen seien 
noch die übrigen 
der bemerkens- 
wertesten Impres- 
sionisten erwähnt: 
J. Alden Weir, 
Emmet C. Tarbell, 
Edward Simmons, 
Willard L. Metchalf, Thomas W. Dewing, Joseph de Camp, Frank Benson. 
Nun erübrigt uns aber noch - nachdem wir allerdings jetzt schon 
einiger auch im Figuralischen hervorragender Maler Erwähnung taten -, 
speziell uns den bedeutendsten Figuren- und Porträtmalern zu widmen. Eine 
Grenze ist zwar heute gar nicht mehr streng zu ziehen, besonders landschaftert 
heute fast jeder Figurenmaler. Es sei hier eingeschaltet, dass wir die 
moderne amerikanische Figurenmalerei auf Fuller zurückzuführen haben, 
der seiner Zeit bedeutend vorangeeilt war. Er wurde 1822 in Deerfild, 
Massachusetts, geboren als Sohn eines Farmers. Er setzte seinen Wunsch, 
Maler zu werden, durch, zeigte früh ungemeines Farben- und Formentalent 
und studierte bei Henry Roke Brown und Bildhauer Ball und als er 1896 
Europa besuchte, liess er sich besonders durch die italienischen Koloristen des 
XVI. und XVII. Jahrhunderts beeinflussen. Später schloss er sich 15 Jahre 
ganz auf einer Farm in Neu-England von der Welt ab und brachte dann 
Arbeiten zutage, mit denen er seiner Zeit weit vorangeeilt war. Seine 
W. v. Schwill, Porträt des Prinzen Heinrich
	        

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