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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 10)

P. Dessar, Landschaft mit Kühen 
Barbizon die gewaltigste und bedeutsamste Kundgebung westlicher Kunst 
von heute zu erblicken. Um unserer jungen Generation gerecht zu werden, 
dürfte es angebracht sein, kurz auf die hervorragendsten Erscheinungen 
der Vergangenheit zurückzublicken und so den Faden zu finden, der von 
jener zur Gegenwart führt. 
Unsere Geschichte der Malerei ist nicht alten Datums. Wir brauchen 
nicht viele Jahrhunderte weit zurückzublättern, um die Spuren vergangener 
Grösse zu suchen. 
Der schon erwähnte Benjamin West ist der erste amerikanische Maler, 
der wert war, dass seine Werke der Nachwelt überliefert blieben. Seine 
Künstlerlaufbahn ist auch so eigenartig, dass sie verdient, unvergessen zu 
bleiben. Er ward zu Springiield, Pennsylvanien, im Jahre 1738 geboren und 
begann sehr jung zu zeichnen. Sein erster Lehrer war ein Indianer vom 
Cherockee-Stamm. Später kamen noch einige Lehrstunden bei einem 
unbedeutenden Maler in Philadelphia Namens Williams dazu. Dies genügte 
für damalige Ansprüche, um West, der allerdings durch sein bedeutendes 
Talent seine hiesigen Lehrer rasch überflügelt hatte, zu berechtigen, sich
	        

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