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Volltext: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 12)

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Nadelmalerei von l-lenrielte Mankiewicz 
Eichenholze verkleidet. Der weisse Speisesaal hat unter der Decke friesartig 
eine Serie von Gemälden von Lambert, welche die englische Schiffahrt von 
der frühesten Zeit bis zur Gegenwart darstellen. Die Bibliothek ist mit 
Grotesken im italienischen Spätrenaissance-Stil verziert und hat einen 
Marmorkamin, welcher nach einem Werke von Alfred Stevens, dem grössten 
englischen Bildhauer - man hat ihn den Michelangelo Englands genannt _ 
kopiert ist. 
Das ganze Gebäude zeigt, auf welcher Stufe die moderne dekorative 
Kunst in England steht und was sich erreichen lässt, wenn ein Bau 
den Händen wahrer Künstler anvertraut wird, die ohne Eifersucht 
nebeneinander arbeiten und ihre eigenen Ideen denen ihrer Kollegen 
anpassen. Man kann nur hoffen, dass das Beispiel der Direktoren von 
Lloyds Registry von anderen wohlhabenden Geschäftshäusern nach- 
geahmt werden wird. Der Erfolg der Arbeit ist doch hauptsächlich dem 
Umstande zuzuschreiben, dass den Künstlern völlig freie Hand gelassen 
wurde und dass die Eigentümer von Lloyds sich jeder Einmischung ent- 
hielten und Collcutt und seinen Genossen das gebührende Vertrauen 
schenkten.
	        

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