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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 1)

wunderliche Dinge, frei nach van der 
Velde oder Hoffmann beschert und 
früher auch besondere Vorliebe für 
knieweiche Sitzmöbel und Wand- 
kästen gezeigt. Hier ist Rhythmus 
vorhanden und die Farbentöne stim- 
men freundlich zusammen, das Holz 
ist gut behandelt, die Tapezierer- 
arbeit exakt, die Kupfertreibarbeit, 
von Georg Klimt, wie immer ganz 
ausgezeichnet. Aber man muss schon 
sehr viel guten Willen und viel eige- 
nes Feuer haben, um in diesem Rau- 
me warm zu werden und wir glauben 
nicht, dass Niedermoser, der es sich 
so viel Geld kosten lässt und so red- 
liche Mühe gibt, die Aufmerksamkeit 
auf sich zu lenken, auf diesem Wege 
vielen ehrlichen Freunden begegnen 
wird. Wir möchten von ihm einmal 
etwas gut Englisches oder Bieder- 
meierisches sehen, der beste Erfolg 
wäre ihm sicher, denn er ist zwar 
keiner von den Grossen, aber ein Gan- 
zer. Eine der besten Leistungen der 
Ausstellung ist das Speisezimmer von 
 
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Toilette, ungarische Esche, entworfen von Karl Witz- 
rnann, ausgeführt von Siegrnund Oppenheim 
Bernhard Ludwig, entworfen von Hugo Ludwig, Palisander mit Paduk, 
alles solid, gefällig, gut im Ton, wohnlich. Nur wären die Messingein- 
lagen im Buffet besser weggeblieben, auch der Luster in der Art eines 
Elektrischer Beleuchtungskörper von Karl Oswald 8: K0. 

	        
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