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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 1)

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Materiales und dessen vorzüglicher Bearbeitung resultiert. Er führt aus, wie dieser Stil 
im Gegensatze zu den früheren steht, wie er als eine Art Unterströmung die Zeit des 
Empire überdauert, nach der Empirezeit völlig zum Durchbrüche gelangt, und zeigt, wie 
stark Deutschland unter dem Einflusse dieses Stiles gestanden ist. Er weist dies an der 
Hand von Abbildungen in deutschen Modejournalen, die englische Vorbilder reproduzieren, 
sowie an zahlreichen Möbelstücken, die auf den Tafeln abgebildet sind, nach, um dann 
den Louis XVI-Stil in Frankreich und dessen Unterschied mit dem englischen Stile dieser 
Zeit zu charakterisieren. 
Bei der Besprechung des „eigentlichen Empire" werden zwei Hauptarten der für 
Deutschland und Österreich vorbildlichen französischen Möbel unterschieden, die der Ver- 
fasser nach ihren hervorstechendsten Eigenschaften als ein „architektonisches und ein 
plastisches oder bildhauerisches Empire" bezeichnet. 
Das architektonische Empire ist gekennzeichnet durch das Streben nach archi- 
tektonischer Gesetzmässigkeit und monumentaler Wirkung, es sucht seine Vorbilder in 
der antiken Baukunst, das plastische oder bildhauerische Empire trachtet alle tragenden 
und bekrönenden Glieder in iigürliche oder ornamentale Plastik umzuwandeln und greift 
auf die zur römischen Kaiserzeit so reich entwickelte kunstgewerbliche Plastik zurück, von 
der in Pompeji und Herkulanum zahlreiche hervorragende Stücke in Marmor und Erz 
erhalten waren. In der Praxis sind diese beiden Arten des Stiles natürlich nicht strenge zu 
scheiden. Nach der Besprechung der wichtigsten Ebenisten, vor allem der berühmten 
Jakobs, geht der Autor zu einer genauen Beschreibung der einzelnen Gemächer und der 
darin befindlichen typischen Möbel über. Er führt uns das Gesellschaftszimmer, das Schlaf-
	        
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