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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 2)

Nürnberger sogenannter Auferstehungsleller, mit Email kalt bemalt, um 1620, S. D. F. 
Material aus Böhmen im Austausche gegen Salz. Von Regensburg erfolgte 
die Verfrachtung des Rohmateriales, sowie fertiger Nürnberger Ware 
donauabwärts. 
Auf diesem Wege hat auch Wien seinen Bedarf an Zinn herangezogen. 
 
Ampulle mit Schuppenrnuster, 
Seinefund, S. D. F. 
Zwei Siegelstempel der S. D. F. tragen die Um- 
schriften: „Sig. e. ehrs. Handwerch d. Zingieser. 
Zech in Wien" beziehungsweise „Der Zingiser 
Gesellen Betschaf zu Wien i. E." Das ältere dieser 
Siegel gehört der Blütezeit des Handwerkes an, 
welche uns nur zwei Narnen „Wolff Schonauer 
Ziengieser am alten Rossmarckh" erwähnt 1563 und 
I 567, sowie den Zinngiesser Jakob Lehmann, Haus- 
besitzer im Jahre 1587, überliefert. 
Zweifellose Wiener Arbeiten sind äusserst selten 
und glauben wir daher ein kleines henkelloses Mess- 
kännchen, dessen Deckel mit dem Gefässkörper durch 
ein Scharnier in Verbindung gebracht ist, ausdrücklich 
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