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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 3 und 4)

vor kurzem in 
Hamburg abgehal- 
tenen Ausstellung 
bezeugt. 
In den Sälen 
von Georg Hulbe, 
Lindenstrasse, 
St. Georg, war eine 
schöne Sammlung 
von Möbeln, Me- 
tall- und Juwelier- 
arbeiten aus den 
Ateliers der Guild 
zu sehen. Herr 
Hulbe, dessen 
schöne Lederar- 
beiten rühmlich be- 
kannt sind, nimmt 
das lebhafteste 
Interesse an der 
Verbreitung der 
Arbeiten der Guild 
of I-Iandicraft, und 
 
Tafelaufsatz nach einer Abbildung in der Enzyklopädie von Diderot _ 
und d'Alembert (1112) wir durfen wohl 
hoffen, dass seine 
Ausstellung die erste einer langen Reihe war. Und das Werk der Genossen- 
schaft sollte wahrlich gerade dem Sinne der Deutschen entsprechen, denn 
seine Ziele sind ernst, seine Ausführung gründlich, und der ganze Geist des 
Unternehmens nüchtern und würdig! 
Einer der wichtigsten Züge der Guild ist das 
offen angekündigte Prinzip des F ortschrittes. Die Mit- 
glieder rasten nicht auf den Erfolgen der Vergangen- 
heit und begnügen sich nicht damit, von Jahr zu 
Jahr dieselben Vorlagen zu wiederholen, welche 
bereits als vortrefHich anerkannt wurden. jede neue 
Ausstellung zeigt neue Ideen und neue Versuche, 
neben einer Erweiterung und Vervollkommnung 
dessen, was bereits vorher erreicht worden war. 
Man kennt das bewundernswerte System, welches 
Mr. Ashbee bei der Erziehung seiner Handwerker 
anwendet: die allmähliche, sorgfältige Erziehung des 
Auges und des Verstandes, zusammen mit der gleich- 
zeitig stufenweise erworbenen technischen Erfahrung, Guud cf Radium Bub" aus 
wodurch der Arbeiter befähigt wird, bis auf den Grund gehämmenem Silber 

	        

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