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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 3 und 4)

Harry Napper, Entwurf für ein Senf- und Pfeßenöpfchen und für ein Salzfass aus Silber und Ernxü 
blick in die Rauhensteingasse), eine humoristische Schneidigkeit bei Minka Podhajska (Der 
Teufel und die Näherin). Hedwig Gerber versucht sich nicht ohne Glück in farbiger Vedute, 
Emma Mendel und Emma Hrncyrz geben hübsche Proben. Durch das Ganze geht ein Zug 
von Frische und Arbeitslast, von gesundem Süeben. 
KLEINE NACHRICHTEN äß 
ERLINER DEKORATIVE CHRONIK. Im Lichthof des Kunstgewerbe- 
museums ist im Februar eine Sonderausstellung europäischer Porzellane des 
XVIII. Jahrhunderts eröffnet worden, die ähnlich wie die Ausstellungen des Wiener, 
Reichenberger und Troppauer Museums vor allem die Schätze aus Privatbesitz der 
Öffentlichkeit zugänglich machen will. Die kaiserlichen Schlösser, besonders Charlotten- 
burg, die retrospektiven Sammlungen der Berliner Manufaktur, eine grosse Anzahl 
Amateure haben bereitwillig ihre Vitrinen aufgetan. 
Meissen und Berlin sind vorzüglich und vielseitig vertreten. An den Stücken, die den 
Schrank des Dr. von Dallwitz füllen, kann man gut Meissener Entwicklung studieren: Von 
den frühen Versuchen in gelbgrauer Farbe mit den plastisch aufgelegten Akanthusblatt- 
und Blumenstraussornamenten an, der Schwarz- und Goldmalerei, den Imari-Variationen, 
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