MAK

Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 7 und 8)

 
Kolonialzimmer mit Stickereien der Deerfleld Sociexy 
und die damit verbundene bildnerische Ausbauung und Ausschmückung der 
Städte sich gestaltete, desto mehr gezwungen, die Kleinkunst wieder aus- 
zuschalten. 
Grruebysche Vasen und Fayencen für die Aufschriften der neuen Rapid 
Transit Stationen, sezessionistisch berührende schmiedeiseme Gegenstände 
der Station Fontaine, das war beinahe alles, was die diesjährige Ausstellung 
darin bot. 
Es ist daher sehr zu begrüssen, dass sich neue Zentren für das Kunst- 
gewerbe aufgetan haben; allerdings, die „Society of Arts and Crafts" krankt 
leider am Dilletantismus, die „Society of Mineral painters" umfasst nur eine 
Beaute und der „National Arts Club", der ursprünglich besonders gegründet 
wurde, um dem Kunstgewerbe ein Heim zu bereiten, hat dies Jahr seine 
Ausstellungen, die jeden Monat wechseln, hauptsächlich Gruppen von ver- 
schiedenen Künstlern gewidmet, mit Ausnahme der Ausstellung von 
juwelierarbeiten alter und neuer Zeit, die zu den aller-interessantesten 
gehörte. 
Die eigenartigste Schaustellung an Juwelierarbeiten boten die Arbeiten 
von F. Walter Lawrence. Er hat gewusst, sich Fragmente von phönizischem 
Glas, Stücke alter Vasen und Schalen etc., zu verschaffen, die vor einigen 
Jahren hier käuflich zu erwerben waren bei Sammlern, die sie von den Fund- 
stätten herbrachten. Da jetzt die Ausgrabungen eingestellt sind, so werden 
die vorhandenen Fragmente immer kostbarer. Die Wirkung des Schmuckes,
	        

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