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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 7 und 8)

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rence eigen, die jedes einzig 
in ihrer Art sind und in denen 
uralte Kultur mit modernstem 
Kunstgefühl zu originellen 
Schöpfungen vereinigt sind. 
Die Karawanenbrosche 
und andere Schmuckgegen- 
stände vonLawrence befinden 
sich jetzt in St. Louis auf der 
Weltausstellung. Ferner Helen 
noch unter den modernen 
Schmuckgegenständen in der 
Juwelierausstellung des „Na- 
tional Arts Club" die Arbeiten 
von Brainerd Bless Thresher 
auf. Dieser ist eigentlich von 
Beruf Banquier, hat aber von 
jeher eine grosse Vorliebe für 
die Kunst, viel Geschmack und 
Fertigkeit besessen. Europä- 
ische Reisen brachten ihm 
deutsche und französische 
Juwelierarbeiten zu vielfacher 
Anschauung und den Einfluss 
von „Nouveau Art" und 
Sezession zeigen auch seine 
Arbeiten, aber trotzdem ist 
ihnen der Reiz der eigenen 
Empfindung und feiner Ge- 
schmack nicht abzusprechen. 
Kasel, aus älteren Teilen von Gold-, Silber- und Seiden- 
stickereien auf Goldstolfen zusammengesetzt. Mit der Jahreszahl 
Thresher-S Stfgben igt, farbige x7r9 und verschlungenen Buchstaben „M. J. und F." Vermutlich 
von der Erzherzogin Mariajcsepha. (Pfarre Hietzing, Wien) 
Steine, gleichgültig ob diese 
von Wert sind oder nur 
Farbenschönheit besitzen, den Schmuckgegenständen für täglichen Gebrauch 
einzuverleiben, ebenso nur der wohltuenden koloristischen Wirkung halber, 
sorgfältig abgetönte Metalle. Natürlich geht in den Reproduktionen gerade die 
Farbenwirkung verloren. Er trachtet gleich den mittelalterlichen Kunsthand- 
werkern, die schönen Produkte des Landes, auch wenn minder wertvoll, zum 
Schmuck zu verwenden und auf diese Weise Amerikas Mineralien und 
I-Ialbedelsteinen in der farbenfreudigen Kleidung der hiesigen Frauenwelt 
eine reizvolle Verwendung anzuweisen. Viele seiner Motive entnimmt er den 
Reflexen des Wassers. 
Die Arbeiten von Frau William H. Klapp aus New-York, R. R. Benett 
vom Art Institute in Chicago, diejenigen von Edith Vail und Mary E. Pearson 
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