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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 7 und 8)

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Villa des Baron Schwegel in Abbazia 
Sein Ausstellungspavillon für den Stadterweiterungsfond stand noch im 
Zeichen dieser Anfangskämpfe. Seitdem haben verschiedene Zinshaus- und 
Villenbauten seine zunehmende Kräftigung gebracht und bewiesen, dass 
Fabiani der Entwicklung der guten modernen Baugrundsätze mit 
Verständnis gegenübersteht. Wie ein gesunder und gut gepflegter Baum- 
wuchs immer von den Nebentrieben und Auswucherungen befreit werden 
muss, damit die Stämme sich kräftig entwickeln und reiche Blüten und 
Früchte tragen können, so sieht man ja auch überall, wo tüchtige Bauleute 
am Werk sind, das Streben nach Vereinfachung der formalen Ausdrucks- 
mittel und nach Betonung der I-Iaupt- und Grundgedanken jeglichen Bau- 
werks. Wie sich diese Anschauung, begünstigt durch lokale Traditionen, im 
Villenbau ausspricht, zeigte Fabiani in seinem Familienwohnhaus des Baron 
Schwegel in Abbazia. 
Es passt sich gut den alten, am Quarnero noch vielfach sichtbaren 
Wohnhausformen an, und fügt sich dadurch als belebendes Element in die 
terassenförmige Landschaft glücklich ein. Wer den in seiner Geschmack- 
losigkeit so beleidigenden Bauunfug kennt, der sich, durch Spekulationslust 
begünstigt in Abbazia breit gemacht hat, wird bedauern, dass dort nicht mehr
	        

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