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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 11)

Empfindung sind, bisher 
fast vollständig von einer 
gemeinsamen Ausstel- 
lung fern gehalten haben. 
Hier finden wir wenn 
auch nicht viele, so doch 
einige der besten, so ein 
Gemälde: „The Avenue" 
von Cameron. Mit sou- 
veräner Verachtung aller 
Details und einer wunder- 
baren Meisterung der 
Lichteffekte ist dieses 
Bildwerk gemalt, das 
dichtbelaubte, grosse und 
dunkle Bäume darstellt, 
welche die sonnige, helle 
Strasse umrahmen. Von 
den so eindrucksvollen 
iiguralen Malern der 
Glasgowschule finden wir 
allerdings wenige Er- 
Zeugnisse, aber noch 
verschiedentliche treff- 
liche Landschaften, so 
vor allem auch die- 
jenigen von A. B. Doch- 
arty und David Fulton 
. _ , schmücken die englische 
Weltausstellung zu St. Louis, cm. Bischop, „Der beste auf dem Markte" Abteilung. 
Alma-Tadema hat 
drei seiner berühmten Bilder „The Colosseumm „Caracalla" und „The 
Shrine of Venus" gesandt. Peter Graham ist mehrfach vertreten, ebenso 
David Farquharson. Von Herkomer sind ein herrliches Porträt „Duke 
of Somerset" und zwei interessante Bilder „The makers of my house" 
und „Watching the invaders" vorhanden. W. Q. Orchardsons berühmtes 
Portrait von Sir Walter Gilbey, Ouless' Porträts, Alfred Parsons Land- 
schaften, Sir Edward J. Poynters phantasievolle Gemälde, Sir George 
Reids Porträts, John R. Reids „Rivalisierende Grossväter", die Werke von 
Sir James Sant und Waterlow, sie alle beweisen den Amerikanern die 
B edeutung englischer Kunst, denn noch nie zuvor, auch nicht bei Gelegenheit 
der Chicagoer Weltausstellung, sind so viele Bilder von berühmten englischen 
Meistern der Neuzeit übers Meer gesandt worden. Wer aber mit diesen 
längst bewährten Grossen vertraut ist durch europäische Ausstellungen,
	        

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