MAK

Volltext: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 2)

Rückseite des Kiyomizu-Tempels, Kioto 
 
Dachform, dem Glockenturm, der Bühne für die heiligen Tänze, in einigen 
Fällen noch aus geheiligten Ställen und großen (feuersicheren) Vorratshäusern, 
„Kura" genannt. 
Die isolierte Lage dieser Gebäude, welche für die japanischen Anlagen 
charakteristisch ist, wird logischerweise von der Furcht vor dem Feuer 
abgeleitet." (Conder 1886.) „Die Hauptgebäude der Mausoleumtempel 
bestehen in der Regel aus zwei großen Räumen, dem Oratorium und dem 
Sanktuarium, welche durch einen Zwischenraum getrennt sind; im Sanktu- 
arium sind die Götterbilder, Altäre und Opfertische aufgestellt; im Oratorium, 
das vom Zwischenraum gewöhnlich durch Gitter oder Wandschirme abge- 
schlossen ist, stehen die kleineren Lacktische für die Rollen mit buddhisti- 
schen Schriften." 
In den öffentlichen Tempelanlagen, die zumeist weniger Nebenbauten, 
eine weniger reiche Dekoration, aber kühnere und größere Dimensionen als 
die Mausoleen besitzen, enthält der Hauptbau, „I-Ionden" genannt, entweder 
große freistehende Bronzetiguren oder kleinere hölzerne und metallene, die 
in nur zeitweilig geöffneten Gehäusen stehen; häufig ist ein solcher Bau für 
den Gründer und daneben ein ähnlicher für die Gottheit errichtet. Einen 
wesentlichen Bestandteil der Anlagen bilden auch die zahlreichen Um-
	        

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