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Volltext: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 1)

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Aufnahme des Schiffes der Kirche auf dem Nonnberg in Salzburg (Fachkurse Salzburg) 
Hexerei. Montald war für Wien neu. Sein wandbreites Bild „Vers Yideal" ist eigentlich mehr 
eine Sammlung neuenglischer Eindrücke von Linienschwung, Gobelinton und Artuslegende. 
In kleineren Bildern zeigt er 
sich als unermüdlicher Spürer 
nach malerischen Apartheiten. 
Er malt halberloschene pumpe- 
janische Fresken, frisch aus 
der Asche gelöst. Oder in hell- 
grünem Ton fast formlos 
schwimmende Landschaften 
aus dem Nirgends, mit unbe- 
stimmtenLichtgestaltenbelebt. 
Auch plastisch ist er begabt; 
sowohl antik phantasierend, 
als von drastischer Augen- 
blicklichkeit, wie der ganz 
windschief balanzierende „Ma- 
trose im Sturm". Neu war noch 
Landenberger, der in wasser- 
luftigen Donaulandschaften 
mit Knaben als Staffage kräftige 
Gesamtharmonien erzielt. 
Einesdurchsetzt das andere und 
wird von diesem durchsetzt Tierstudie von F. Haider (Fachschule Salzburg) 

	        

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