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Volltext: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 3)

Horatio Walker, Mondaufgang, Kollektion A. C. Humphreys (nach einer von l-larpe: Brothers überlassenen 
photographischen Aufnahme) 
ich noch nicht erwähnt. Deshalb nicht, weil seine große Kunst so ganz 
für sich, außer Zusammenhang mit der übrigen Kunst Amerikas, ja es ist 
vielleicht nicht zu viel zu behaupten, mit aller übrigen Kunst steht. Und 
gerade deshalb, weil wir nicht oft Bilder von ihm hier zu sehen bekommen, 
waren die I0 Whistler, welche die Ehrenplätze, die Hauptwand der großen 
Vanderbilt-Gallery einnahmen, auch für uns ein seltener Genuß. Das Mittel- 
stück bildete ein lebensgroßes Frauenbildnis „Arrangement in Black and 
White". Die übrigen, teils tigurale, teils landschaftliche Motive darstellenden 
Whistler, waren um dasselbe gruppiert. 
Es erübrigt nun noch mit einigen Worten darauf einzugehen, welche 
europäischen Meister mit den Amerikanern gemeinsam ausgestellt wurden. 
Sie sind natürlich alle gute Bekannte europäischer Leser, weshalb die 
Nennung der Namen genügen wird. Auch eine Beschreibung der ausge- 
stellten Bilder kann unterbleiben unter Hinweis darauf, daß die aus dem 
Privatbesitz zusammengestellte Kollektion ausschließlich vorzügliche Exem- 
plare der zu nennenden Meister beherbergte. Da sind vor allem die Barbi- 
zonisten, Corot mit sechs vorzüglichen Bildern, Daubigny mit deren sieben, 
Diaz mit sechs, Dupre mit vier, Rousseau mit zwei, Troyon mit fünf Bildern. 
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