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Full text: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 7 und 8)

Franziska Hofmanninger, Studie 
ornamental nämlich; etwa mit einem gelben Blumenkranz auf dem 
Hut oder einem rosa Arrangement. Und gibt es etwas Fescheres als diese 
Pastellkinder im knittrigen Schwarz und Weiß ihrer modischen Toiletten? 
Oder was könnte die Laune des Schablonenschnittes Drolligeres zusammen- 
klecksen als die Mosaikbuntheit dieser Hanakinnen in den unwahrscheinlichen 
Kegelformen ihrer Kleider? Als wären bunte Pilze ins Riesenhafte gewuchert 
und landläuiig geworden. Oder diese Maxe und Moritze in ihren quer- 
gestreiften Seebadetrikots, die lustigsten Silhouetten, die sich von der Meeres- 
helle abheben können. 
Der „KästenbrateW ist übrigens auch da, denn auch der schwarze 
Mann hat seine Omamentik, ebenso wie dieser „Schalanter" bei Gaslaternen- 
schein seine Phantastik hat, die im Gedächtnis hängen bleibt als haftender 
Reiz, dem schließlich auch der Pinsel oder Griffel gerecht werden muß. 
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Franziska Hofmanninger, Behang (Applikation)
	        
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