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Volltext: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 10)

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Ihm aber galt gerade die Größe der malerischen Erscheinung als die 
hervorragendste Qualität eines Bildes und die Erreichung dieser Vorzüge 
war sein vornehmstes Streben. 
„Die großen Meister Frankreichs haben bewiesen, daß man durch liebe- 
volles und permanentes Studium der Natur dieser nahe bleibt und sich 
,personnel' aus ihr entwickeln kann, indem man das aus ihr herauszugreifen 
lernt, was den malerischen Gedanken - d. h. die malerische Schönheit und 
die poetische Wirkung ausmacht." 
Was ihn besonders anzog, waren bestimmt aufgebaute, ernstruhige 
Landschaften, womöglich mit einem Stück alter Architektur, einem Schloß, 
einer Windmühle oder Bauerngehöften, I-Ieuschobern, über ihnen ein 
schwerer, grauer Himmel mit großen, stark beleuchteten Wolkenzügen. 
Immer steckt eine kernige Zeichnung, die einer großen vereinfachten Form 
zustrebt, in seinen Sachen und ein feiner, weicher Zusammenklang der 
grauen oder braunen Grundtöne, zu denen einige bestimmt angeschlagene 
Farben oder Lichtflecken, rote Dächer, grüne Rasenflächen den energisch 
betonten Kontrast bilden. Nie hat er unfeine Töne auf seiner Palette geduldet. 
Solche Anregungen zu suchen, war er zuerst nach Barbizon bei Fontaine- 
bleau gegangen, in die Normandie und Picardie, am häufigsten aber immer 
nach Holland, das er lange Zeit regelmäßig besuchte. Er zog meist im Spät- 
sommer und Herbst dorthin, am Wege versuchend, sein knappes Reisegeld
	        

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