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Objekt: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 2. Abtheilung

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Remete, mit Eisenwerk und großem Sägewerk. Im Thale aufwärts gelangt man 
zu einen Stauwerk, das „Meerauge" heißt, und dann auf den höchsten Gipfel, von 
dem der Szinnai-kö (Szinnaer Stein) aufragt. Seit der Errichtung eines Schutzhauses 
wird er stark besucht. 
Ein gutes Stück unterhalb von hier liegt der Marktflecken und Bezirkssitz 
Szobräncz, und daneben das Szobranczer Bad. Diese jodhaltige Schwefeltherme 
ist eine Merkwürdigkeit des Comitates. Sie liegt mitten im schönen Walde und bietet 
Das Barköczysche Schloß in Pälocz. 
ihren Gästen ziemlich gute Einrichtungen. Eigenthümerin ist die gräfliche Familie 
Török. Dicht am Szobranczer Bade liegt die Gemarkung des Dorfes Ti b a, das einst 
der reichbegüterten, jetzt ausgestorbenen Familie Tibay gehörte. Ihre Erbschaft ist den 
Grafen Sztäray, den Patay, Csuha, Draveczky, Mariassy und anderen Familien 
zugefallen. Südlich von hier liegen Jenke und Karcsav a mit Schlössern der Familien 
Pribek, Graf Sztäray und Guttmann von Gelse. In der Gemarkung von Karcsava liegt 
die Guttmann'sche Musterwirthschaft mit starkem Hopfenbau und schöner Ziegelei. 
Links von der Landstraße Nagy-Mihaly-Ungvär sieht man hübsch gelegene Ort 
schaften mit schlechtem, unfruchtbarem Boden; die Dörfer an der rechten Seite haben
	        
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