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Volltext: Monatszeitschrift IX (1906 / Heft 6 und 7)

 
Spitzen- und Porträtausstellung in Wien. Mamille aus dem Nachlasse weiland Ihrer Majestät der Kaiserin 
Elisabeth, „Chantilly", geklöppelt. 3. Viertel des XIX. jahrhundertes. V5 d. n. Gr. (KaL-Nr. 667) 
Wenn der Grund, was bisweilen geschieht, mit Klöppeln hergestellt 
wird, so ergibt dies eine geringere Qualität; die Blumen sind aber jedenfalls 
immer mit der Nadel ausgeführt. Es gibt somit zwei Netzgründe (reseaux) 
bei dieser Spitzenart: den Näh- und den Klöppelgrund. Der letztere macht 
die Spitze um ein Drittel teurer als die (ganz) geklöppelte Brüsseler Spitze, 
obgleich er von denselben Arbeiterinnen ausgeführt wird wie diese; und zwar 
ist dies mit der Schwierigkeit zu erklären, die die Arbeiterinnen mit dem 
haben, was man mit dem Fachausdrucke „passees" benennt; gemeint ist 
das Verbinden des Grundnetzes mit den Blumen oder dichteren Teilen. 
Das genähte Grundnetz ist ungefähr um die Hälfte teurer als das 
geklöppelte; es ist stärker als dieses, weniger dem Verziehen unter- 
worfen (moins sujet a se deriver). Auch läßt sich der Nähgrund bedeutend 
leichter ausbessern als der geklöppelte, der sich bei Verletzungen leicht 
auflöst und bei dem die Ausbesserung nicht nur schwierig, sondern auch 
leicht kennbar ist." 
' „S: force (des Nlhgrundea) conaine an c: que chlque rueau es: plsnä quitt: fein dnns chaque ttou, 
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se döüle plus aisämem e: 1c rncommodage es: plus difücüe et plus applrenq" Savary, I. a. 0., Spalt: 26x, 262.
	        

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