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Volltext: Monatszeitschrift IX (1906 / Heft 12)

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Bewußtsein der 
Gefahr hat Jene 
vereinigt,welche 
die Bedeutung 
dieser Tatsache 
erkennen, dieden 
Mut und die Ein- 
sicht zu ihrer 
Bekämpfung be- 
sitzen. Dieselben 
Kräfte, welche 
dieimmenseStei- 
gerung des Ver- 
kehrslebens 
weckte, haben 
auchdievollkom- 
mene Entwicklung der Verkehrsmittel möglich gemacht und damit zugleich 
der Gegenbewegung neue Waffen in die Hand gereicht. Die gerade Straßen- 
zeile, die eine Konzession an den Verkehr war, kürzt heute auch den Weg, 
der aus der Großstadt hinausführt; und dieselben Kreise, welche die Ver- 
bauung des städtischen Bodens beschleunigen, sind gezwungen, die äußere 
Umgrenzung vor Verbauung zu schützen. 
So wäre denn endlich auch für die Großstadt der Augenblick der 
Besinnung nahe gerückt. Es wäre der Zeitpunkt eingetreten, in welchem 
auch jene Raum linden, die sich danach sehnen, ihr eigenes Haus zu 
bestellen. 
Und wie das Leben des Einzelnen nur dann eine schöne und wahre 
Form gewinnt, wenn die innersten Kräfte gestaltend mitwirken können, so 
wird auch nur dann ein Haus der ehrliche Ausdruck dieses Lebens, wenn es 
von innen heraus gestaltet wird. Dort, wo ein warmes und lebhaftes inneres 
Bedürfnis die Triebfeder ist, das Heim zu schaffen, dort findet auch unsere 
unruhige, zerfahrene Zeit die Wege, welche zu einer geschmackvollen Aus- 
drucksform führen. 
Dies zu beweisen ist der Zweck des angekündigten Buches. Es will 
zeigen, daß es dem Mittelstand, dem Bürger, auch heute schon möglich ist, 
mit mäßigen Mitteln ein wohlgeordnetes und wohlgebildetes eigenes Heim 
ins Leben zu rufen. 
Solcher Aufgabe wird es sowohl durch theoretische Belehrung wie durch 
übersichtliche Vorführung guter Lösungen gerecht. In klarer und lebendig 
geschriebener Darstellung beschäftigt sich Dr. Haenel mit der Vorgeschichte 
 
j. H. Himermeister, Annonce
	        

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