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Volltext: Monatszeitschrift X (1907 / Heft 1)

Raumes in Betracht, aber alle diese Interieurs 
bieten eine Fülle interessanter und wertvoller 
Anregungen und sind alle technisch vortrefflich 
ausgeführt. 
Eine Sonderabteilung haben Portois 8c Fix 
im Verein mit anderen großen Firmen eingerich- 
tet, eine „komplette Wohnungseinrichtung um 
x 5.000 Kronen, um die nahezu allgemein verbrei- 
tete irrige Meinung zu widerlegen, daß bei dieser 
Firma nur das kost- 
spieligste Genre kul- 
tiviert wird." Fast 
durchgehends in den 
Möbeln ein Anlehnen 
an ältere Formen, Em- 
pire-undBiedermeier- 
Zeit, die Tendenz, 
komfortabel und be- 
quem zu gestalten, 
ruhig und elegant zu 
wirken. Am besten ist 
Großer Weinkrug, Raerener Steinzeug, das Schlafzimmer mit 
um um den schlicht intarsier- 
ten Möbeln gelungen, die Bronzebeschläge im 
Speisezimmer und Wohnsalon stören, ebenso die 
Sesselbezüge im Salon (ä la Morris) und der direkt 
zu verwerfende in der Farbe so harte Teppich in 
demselben Raum. 
Die Reihe der einzelnen Interieurs eröffnet 
die Tiroler Bauernstube von Gabriel Hammerl in 
Innsbruck, nach Entwürfen des unlängst verstor- 
benen Innsbrucker Staatsgewerbeschul-Professors 
Josef Tapper. Tapper war zugleich Direktor des 
kürzlich begründeten Tiroler Kunstgewerbe- 
museums der Handels- und Gewerbekammer in 
Innsbruck und hat für dasselbe in den letzten zwei 
Jahren eine außerordentlich reichhaltige und gute 
Sammlung von Tiroler Volkskunst zusammen- 
gestellt. Auf seinen zahlreichen Fahrten nach 
diesen Stücken hat er einen feinen und scharfen 
Blick für ihre Qualität und Art gewonnen. So 
machen seine Möbel auch einen guten und echten 
Eindruck. Doch glaube ich kaum, daß solche 
Nachschöpfungen der Volkskunst sich allgemein B„,b„g,Xv;_J,h,hund:„ 
 
	        

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