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Volltext: Monatszeitschrift X (1907 / Heft 4)

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BOURNVIIL-E-ALMsr-covses- g vgrgil-rltlllilnätk g Särgen nur gebildete Öffnung behan_ 
(33 Aßwtwwümi (D "QMWRAV" delt, so daß selbst in den 
Zeiten niedrigen Sonnen- 
stands ausgiebige Durch- 
strahlung stattfindet. 
Der meist bis ins erste 
 x (Dach-) Geschoß empor- 
m-v-x-w- i ' w w 1-  w Serrvotwss geführte Erker läßt eine 
Abb. 22. Ewen Harper, Architekt  von Licht einfanelm 
Das Sprossenwerk ist 
durchwegs in weißer Ölfarbe gestrichen. Gegensätzlich zu deutschen Vor- 
schriften, die selbst bei Arbeiterhäusern 1 Meter Treppenbreite verlangen -- 
bei Einfamilienhäusern eine überliüssige Raumverschwendung _ sind die 
Verbindungen von Stockwerk zu Stockwerk höchstens 70 Zentimeter breit 
(Abb. I2). Das genügt für den gegebenen Fall vollauf; eingebaute Schränke 
machen den Transport umfangreicher Möbelstücke über die Treppen über- 
Hüssig. - Die Dicke der technisch vorzüglich ausgeführten Mauern beträgt 
durchwegs einen Stein, nicht mehr. Das ist freilich auch nur in dem milden 
insularen Klima, wo Schnee nie lange liegen bleibt, und bei der Wohlfeilheit 
der Kohle möglich. Weitere Ersparnisse, nicht etwa auf Kosten der Soli- 
dität des Baues, werden dadurch gemacht, daß die I-Iolzstärken bei Stock- 
werksfußboden und Dachgebälk weit geringere sind, als auf dem Kontinent. 
Die Dachkonstruktion ist einfach, die äußere Form überall von ausgezeich- 
neter Wirkung. In der Einfachheit der aufgewendeten Mittel liegt überhaupt 
der wesentliche Reiz aller I-Iäuser in Bournville, mögen sie nun in Putz- 
 
 
Abb. 23. Bournville, Hof der „Almshousesü Ewen Harper, Architekt 
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