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Volltext: Monatszeitschrift X (1907 / Heft 4)

-Trianon 
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als auch das der freiliegenden Burg räumlich sehr behindert. Was in dem 
einen Fall durch die_Enge des Platzes innerhalb der Stadtbefestigungen her- 
vorgerufen war, ist im anderen Fall durch die enorme Stärke des Mauer- 
werks verschuldet, die dem Innenraum sehr wenig Spielraum gestattete. Es 
gibt erhaltene Kemenaten, Frauengemächer von entzückender dekorativer 
Durchbildung, die aber fast nur durch Aussparung von Hohlräumen im Mauer- 
werk entstanden und für die ein kleiner Erker oder Turmvorsprung aus- 
schlaggebenden Raumgewinn bedeutete. 
Die neueste Zeit hat mit ihrem Streben nach Entwicklung des Einzel- 
hauses sehr oft aus Finanziellen Gründen mit sehr beschränkten Raumver- 
hältnissen zu rechnen und viele vortreffliche moderne Lösungen in England 
und Skandinavien erinnern lebhaft an die mittelalterlichen Raumbildungen, 
die jeden Winkel praktischen Zwecken nutzbar zu machen wußten. 
Besonders England und in neuester Zeit auch Finnland wie fast der 
ganze skandinavische Norden greifen stets gern auf einheimische mittel- 
alterliche Anregungen zurück, die aber im besten Sinne eine Anpassung und 
Neubildung erfahren. Trotzdem die rein formale Seite hier eine untergeord- 
nete Rolle spielt, wirkt der mittelalterliche konstruktive Sinn und raum-
	        

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