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Volltext: Monatszeitschrift X (1907 / Heft 10)

Ü"?! 
während die" Birnenblüte 
(Nashi no hana) in einem 
der Wappenbücher ver- 
einzelt nachzuweisen ist. 
Nun folgen zum 
Schluß in Abbildung Seite 
547 noch einige Blüten, 
die durch ihre eigenartige 
Formation als Wappen- 
bilder interessant sind. 
Abbildung a Seite 547 
zeigt die „Botan", die Päo- 
nie (Paeonia Moutan), 
von der mannigfache 
Varianten im Gebrauch 
stehen. Die ehemaligen 
Daimyo Tsugaru zu Hiro- 
saki und Kuroishi in der 
Provinz Mutsu führen das 
vorliegende Muster als 
Hau twa en. 
PI  b . a Botan z Piionie. b Maru ni chigai-kakixsubata z sich kreuzende 
n l ung Seite Irisblumen im Ringe. c Mitsu yose-ran no hana : drei aneinander- 
 efblickt man ging Zu- gelegte Orchisblüten. d Kaji no hana : Papiermaulbeerbaumblüle. 
Sammenstenung von zwei e Yae-tessen z gelllllte Clemaris. f Aoiguruma : Malvenrad. g Asa 
no hana z Hanfblüle 
sich kreuzenden Irisblu- 
men (Iris laevigata) im Ringe, „Maru ni chigai-kakitsubata" (chigaizkreuzen, 
kakitsubata : Iris), das Mon der Kuge-Familie Mibu. 
Abbildung c Seite 547 bringt drei aneinander gelegte Orchisbliiten „Mitsu 
yose-ran no hana" (Mitsu : 3, yosezaneinandergelegen, ran zOrchis) zur 
Darstellung. Die drei Blüten bilden zusammen ein Rund. 
Abbildung d Seite 547 zeigt das Mon ..Kaji no hana", die Blüte des Papier- 
maulbeerbaums (Broussonetia Kajinoki), das keine weiteren Variationen be- 
sitzt; die Blätter dieser Pflanze finden dagegen eine ziemlich reichlichere 
Verwendung. 
In Abbildung e Seite 547 erscheint eine gefüllte Blüte der Waldrebe (Cle- 
matis Horida) „Yae-tessen" (Tessen:Clernatis), die ebenfalls einige Varianten 
besitzt. 
Abbildung f Seite 547 zeigt ein Mon, gebildet aus den Blüten und Blättern 
der Malve (Althaea rosea), von den Japanern „Aoi" genannt, die zu einem 
Rade („Kuruma") formiert sind. Das Mon wird als „Aoiguruma" ange- 
sprochen. Drei solcher Malvenblätter allein in einem Ring, die Spitzen der 
Blätter aber nach innen gekehrt, geben das oft gesehene „Aoi go mon", das 
„ehrwürdige Malvenwappen", das Familienzeichen der Shogune aus dem 
Hause Tokugawa, der III. Minamoto-Dynastie, die von 1603 bis 1867,68 

	        

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