MAK

Volltext: Monatszeitschrift X (1907 / Heft 12)

 
 
 
sich unter den Ausstellern einige junge 
Talente geltend, die in breitem Stil lebendig 
bewegte figurali- 
sche Motive be- 
handeln. 
Die Maler, die 
sich hier besonders 
hervorgetanhaben, 
sind: George Bel- 
lows, Homer Boss, 
L. F. DresserJulius 
Golz und John 
Koopman. Sie ha- 
benStraßenszenen, 
lebhafteKarnevals- 
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rm ruge e oner von o mson un an ew om bllder, Theatelu 
College, New-Orleans _ 
szenen und Bild- 
nisse eingesandt, worunter vieles zu bemerken ist, das Talent verrät und 
noch Gutes erwarten läßt. 
Die Ausstellung der Architektural League brachte wie gewöhnlich 
architektonische Entwürfe, Skulptur, dekorative Malerei und Kunstgewerbe. 
Unter den Malereien sind besonders die Studien für die Wandmalereien des 
Gerichtsgebäudes in Baltimore von E. H. Blashiield zu erwähnen. Auch 
andere haben gezeigt, daß man hier Gutes in dekorativer Malerei zu leisten 
im stande ist. 
Die architektonischen Entwürfe bewiesen, daß für Monumentalbauten 
das Griechentum und die Renaissance noch immer maßgebend sind und für 
Familienhäuser der Kolonialstil, eine Verquickung englischer Stile mit klassi- 
schen Motiven, sehr beliebt ist, während für das eigentliche Sommercottage 
im Gebirge man sich soviel als möglich an das Blockhaus anzulehnen sucht. 
Auf dem Gebiet der Plastik sind die dekorativen Skulpturen von Daniel 
C. French, Louis Saint Lanne's Bronzegruppe, ein Mann mit Seehunden 
kämpfend, F. G. R. Roth's Tiergruppen und Henry Linders Entwürfe für bild- 
hauerischen Gartenschmuck zu nennen. Die Sterling Broncecompany hat 
eine Anzahl geschmackvoller Türklopfer, die der Bildhauer Louis Potter ent- 
worfen und gefertigt hat, ausgestellt, Stanislav Dusek gute Arbeiten aus 
Schmiedeisen. Von kunstgewerblichen Erzeugnissen sind noch die Leder- 
arbeiten von C. R. Yandel und einigen anderen, sowie mehrere Entwürfe für 
Bucheinbände u. s. w. dann einige Gartenkeramik bekannter Firmen zu 
erwähnen. 
Ein neues Zentrum für das Kunstgewerbe hat Newyork, wie Eingangs 
erwähnt, im neuen Gebäude des „National Arts Club" erhalten. Hier hat 
sowohl der Klub selbst interessante Ausstellungen veranstaltet, als auch 
Fremden ein gastliches Heim bereitet. So hat die „Ceramic Society" hier
	        

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