MAK

Volltext: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 2)

Selbstverständlich ist dieser Schirm 
mit seinem StotTgehänge nicht zum 
Schutz gegen die Glut des Feuers, 
sondern zum verbergen des Kamins 
während der warmen Jahreszeit 
bestimmt. 
Der Unterschied zwischen der 
architektonischen Grundlage der 
Kunst Voyseys und der rein oma- 
mentalen Tendenz anderer Kunst- 
handwerker ergibt sich aus dem Ver- 
gleich derVoyseyschen Kamingamitur 
mit der hier gleichfalls abgebildeten 
des Mr. Bainbridge Reynolds mit 
ihrer hübschen aber durchaus über- 
flüssigen Verschnörkelung. Eine Neu- 
erung ist hier die Sprungfeder, durch 
welche die Elastizität des Eisens der 
Zangenöffnung unterstützt wird. 
Durchaus praktisch ist auch 
Voyseys eiförmiger Kohlenkübel mit 
zwei Hen- 
kein, deren 
einer zum 
Tragen und 
der andere 
zumUmstül- 
pen undAus- 
schütten des 
Kübels dient. 
Ausstellung in London, Karningerät von Bainbridge In der Form 
Reynolds 
ist dieses 
Stück eine elegante Nachahmung der kupfernen 
Kohlenkübel, die schon vor hundert Jahren in Ge- 
brauch waren und heute von Antiquitätensammlern 
sehr geschätzt werden. Eine famose Neuerung ist 
das unter der Wölbung angebrachte Fach zum Ein- 
schieben der kurzstieligen Schaufel. Ebenso lehnt 
sich der einfache, aber doch weit von Dutzendarbeit 
entfernte Messingleuchter an ein altes und bewährtes 
Muster an, das noch manchmal in entlegenen Farm- 
häusern ZU finden lSt. Ausstellung in London, 
Voysey ist überhaupt am besten - und darin wasmmg "s msm""'m 
_ _ Kupfer von C.j.A.Voysey, aus- 
unterscheidet er SlCh kaum von der Mehrzahl der gefiihrtvonBainbridge Reynolds 

	        

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