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Volltext: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 2)

Fächer selbst sind 
auf Pergament ge- 
malt. Die zu un- 
terst stehende Ab- 
bildung auf Seite 
101 führt uns noch 
einmal zu Voysey 
zurück. Sie stellt 
allerlei silbernes 
Tafelgerät vor, an 
dem sich seine Er- 
tindungsgabe mit 
ungleichem Erfolg 
betätigt. Die Ga- 
beln, Löffel und 
Schöpflöffel sind 
originell und prak- 
tisch, dagegen sind 
die kurzklingigen 
Messer abscheu- 
lich und unprak- 
tisch. Es war offen- 
bar die Unmöglich- 
keit, eine gesunde 
neue Form für 
diesen Gebrauchs- 
artikel zu erfinden, 
dieVoysey bewogen hat, sich von der vernünftigen Urform so weit zu entfernen. 
Schließlich muß ich noch eine Serie höchst interessanter Aquarelle er- 
wähnen, die zwar mit dem Gegenstand dieses Aufsatzes nicht in direktem 
Zusammenhang steht, aber einen der Haupt- 
anziehungspunkte der Ausstellung bei Baillie 
bildete und so origineller Art ist, daß sie wohl 
Beachtung verdient. Die „Musikbilder" der Miss 
Pamela Colman Smith bilden eine praktische Illu- 
stration der höchst anregenden Zeilen von Baude- 
laires berühmten Gedichte „CorrespondencesW 
Ausstellung in LondomWandgehänge aus Seide und Baumwolle von C._]. A.Voysey 
„Comrne de longs echos qui de longse confondent 
Dans une tenebreuse et profonde unite, 
Vaste comme la nuit et comme la clarte, 
Les parfums, les couleurs et lessonsserepondent." 
 
Ausstellung in London, Fliese von 
Mrs. Pilkington, _ _ 
nach Zeichnung von c. j. A. Voysey desten die „Correspondences" zwischen Laut, 
Ihr empfänglicher Geist realisiert zum min-
	        

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