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Volltext: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 6 und 7)

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Originalen. Soll sprechende Klarstellung der Entwicklungsgeschichte ein 
Vorrecht der Naturwissenschaften bleiben, wo das Faseln weit weniger 
leicht ist als auf dem Gebiet der Kunst und vor allem des Kunstunterrichtes? 
Sollen nicht Bauherren wie Bauende allmählich einsehen, daß richtig bauen, 
vor allem mit Rücksicht auf Wohnhäuser, zunächst heißt, biologische For- 
derungen erfüllen? 
Die dekorativen Erscheinungen der architektonischen und häuslichen 
Ausgestaltung des Bauernhauses bieten ungemein reichen Studienstoff. Hier 
scheiden sich deutlich jene Erscheinungen, die aus der Sache selbst resul- 
tieren oder aber importiert sind. Wo die Art von Zieraten vorwiegt, die mit 
der Stoßaxt, mit dem Sternmeisen aus dem Balken herausgearbeitet sind, 
bleibt der sachliche Charakter durchwegs gewahrt. Der flächig geführte 
Schnitt an Säulen, an Trägern, an Friesen und so weiter alteriert nirgends 
das Wesen des Konstruktionsgliedes; er verleiht ihm lediglich eine gerälligere 
Form, als das viereckig zugehauene Werkstück sie besitzt. 
Der Charakter der Technik, der Hächige Schnitt, führt auf geometrische 
Muster, in kleineren Dimensionen zum Kerbschnitt. Es sind Motive, die nicht 
da oder dort speziell sich finden, trifft man doch an hölzernem Hausgerät aus 
Dalmatien (Museum für Volkskunst in Wien) genau dieselben Muster, wie 
auf nordischen Mangelbrettern. Von „Einflüssen" ist hier nicht zu reden; es
	        

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